Modder gelten als die stillen Helden der Videospielbranche. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, Blödsinn zu treiben und Thomas die Lokomotive in Elden Ring & Co. einzubauen, sorgen sie dafür, dass alte Spiele nicht in Vergessenheit geraten. Davon kann vor allem Command & Conquer ein Marschlied singen.
Lange bevor Publisher EA die Remastered Collection auf modernen Systemen veröffentlichte, waren es vor allem Modder, die die RTS-Reihe am Leben erhielten und weiterentwickelten. Zu dem Sortiment ihrer Schöpfungen gehören nicht nur dutzende Verbesserungen und Map-Packs, sondern auch ganze Full Conversions.
Selbst Multiplayer-Funktionen wären ohne Mod-Support nicht denkbar. Wer heute das kompetitive Schlachtfeld von Command & Conquer abseits der neuen Remaster-Server aufsucht, trifft dabei keineswegs auf eine kleine Nische. Nein, dahinter befindet sich in Wahrheit ein gigantisches Netzwerk von Projekten, die eng zusammenarbeiten und hochpreisige eSport-Turniere austragen.
C&C: Online ist eines von ihnen und beherbergt heute 25.000 Mitglieder. Wir haben mit den Admins der Plattform gesprochen und sie gefragt, warum ihre Mitglieder seit 30 Jahren lieber pixelige Panzer in Multiplayer-Gefechte schicken als zu modernen Spielen zu greifen.
2:24
Command & Conquer: Dawn of the Tiberium Age liefert neue Kampagnen für C&C-Fans
Command & Conquer ist einmaliger RTS-Spaß der alten Schule
Command & Conquer zu spielen, funktioniere wie eine Zeitmaschine, sagt das Kernteam hinter C&C: Online. »Es erinnert uns an eine Zeit, in der das Leben einfacher und langsamer war«, erzählt uns Cervanthes im Interview, der das Projekt seit 2024 verwaltet und ein Team von 23 Mitarbeitern leitet. Zehn davon sind Entwickler. Zusammen sorgen sie dafür, dass jeder, der will, über ihre Plattform fünf Titel im Multiplayer spielen kann: Generals, Zero Hour, Der Tiberiumkonflikt, Kane’s Wrath und Alarmstufe Rot 3.

Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.