PC-Gaming aber bezahlbar: Mit diesen Bauteilen für unter 1.200 Euro zockt ihr flüssig

Steigende Preise machen PC-Gaming viel zu teuer? Stimmt doch gar nicht? Wir zeigen, wie ihr trotz steigender Kosten einen guten aber bezahlbaren PC zusammenstellt.

Allerorts heißt es, es wäre keine gute Idee, sich ausgerechnet jetzt einen neuen PC zusammenzustellen. Wir beweisen, dass das gar nicht so teuer sein muss. Allerorts heißt es, es wäre keine gute Idee, sich ausgerechnet jetzt einen neuen PC zusammenzustellen. Wir beweisen, dass das gar nicht so teuer sein muss.

Überall steigen die Preise, nicht nur bei Benzin und Gas, sondern seit einiger Zeit auch bei PC-Komponenten. Vor allem Speicherprodukte sind betroffen und sorgen dafür, dass immer wieder der Ratschlag zu hören ist, sich jetzt bloß keinen PC zu basteln - das wäre unerschwinglich teuer.

Teurer als vor einem halben Jahr, das stimmt. Aber es ist trotzdem immer noch möglich, einen flotten PC mit erstaunlich viel Leistung zu einem fairen Preis zusammenzustellen. Sogar einen, der Resident Evil Requiem in hübsch und flüssig darstellen kann.

Unser GPU-Tipp für die günstigen Resi-PCs: Gigabyte RX 9060 XT 16GB

Mit diesen günstigen PC-Zusammenstellungen läuft Resident Evil Requiem auch mit Raytracing flüssig

Zwei Dinge sind unstrittig: Resident Evil 9 sieht extrem gut aus und es hat bei uns eine Traumwertung kassiert. Dazu kommen Spielerrekorde auf Steam, ein überragender Score bei Metacritic und dazu noch unzählige begeisterte Berichte von realen Zockern auf der ganzen Welt.

Kleiner Spoiler direkt zu unseren Zusammenstellungen, die Erklärungen zu den gewählten Komponenten findet ihr weiter unten im Artikel:

Resident Evil Requiem in 100+ FPS mit diesem PC für 1.200 Euro (AM5):

Resident Evil Requiem butterweich mit diesem PC für unter 1.200 Euro (AM4):

Trotz der Grafikpracht läuft das Spiel auch auf Systemen abseits des Highend erstaunlich gut, das betrifft nicht nur Desktop-PCs sondern auch Laptops:

Wir haben zwei recht unterschiedliche PC-Zusammenstellungen für euch zusammengesucht, mit denen ihr das Spiel (und natürlich auch viele andere) flüssig aber günstig spielen könnt. Beide Systeme liegen im Preisbereich um die 1.200 Euro.

Achtet bitte darauf, dass die Preise schwanken können, wir beziehen uns auf die Preise vom 19.03.2026 um 12 Uhr.

Damit ihr selbst entscheiden könnt, setzt das eine System auf eine schnellere CPU inklusive modernerer und besser aufrüstbarer Plattform, nutzt dafür aber eine günstigere GPU, während die andere Zusammenstellung auf Basis von AM4 bei der Plattform weniger zukunftssicher ist, dafür aber die bessere Grafikkarte verbaut bekommt.

Ihr braucht mehr Inspirationen bei der PC-Zusammenstellung? Wir haben da auch eine umfangreiche Kaufberatung mit noch mehr Preisklassen für euch:

Wenn ihr die 100 Euro Preisunterschied bei der GPU verkraften könnt: Wählt die bessere Plattform UND die bessere Grafikkarte.

Unser zweiter GPU-Tipp für die günstigen Resi-PCs: Gigabyte RTX 5060

PC Zusammenstellung mit AMD AM5 und Nvidia RTX 5060

Das erste System ist die modernere aber etwas teurere Variante: Wir setzen hier auf die moderne AM5-Plattform, so dass ihr in Zukunft sehr bequem erweitern könnt. Aktuellere Schnittstellen wie PCIe Gen5 und USB4 sind ebenfalls nett zu haben.

Resident Evil Requiem in 100+ FPS mit diesem PC für 1.200 Euro (AM5):

Als CPU kommt der flotte und günstige Ryzen 5 7500X3D zum Einsatz, die kleinste AM5-CPU mit 3D-Cache, die euch bequem von CPU-Bottleneck fern hält. Achtung: Wir setzen hier auf den beiliegenden CPU-Kühler von AMD um die Preisschwelle zu halten. Wenn ihr 25-40 Euro zusätzlich entbehren könnt, haben wir aber auch einen alternativen Kühler für euch.

Beim RAM wundert ihr euch eventuell über das einsame Single-Channel-Modul mit nur 16 Gigabyte: DDR5 ist wirklich teuer geworden und mit dieser Einstiegsbestückung lässt es sich trotzdem problemlos zocken.

Ihr fragt euch, ob ein neuer PC für eines der besten bisher erschienenen Resident-Evil-Spiele drin wäre? Vielleicht klappt es ja mit unseren Vorschlägen? Ihr fragt euch, ob ein neuer PC für eines der besten bisher erschienenen Resident-Evil-Spiele drin wäre? Vielleicht klappt es ja mit unseren Vorschlägen?

Tests haben zudem ergeben, dass vor allem X3D-CPUs wegen ihres großen Caches kaum vom RAM limitiert werden. Später ein zweites RAM-Modul nachstecken ist zudem kein großer Aufwand.

Bei der CPU haben wir uns für die Nvidia Geforce RTX 5060 entschieden. Die Karte ist zwar mit nur 8 Gigabyte VRAM bestückt, für Resident Evil 9 reicht die Speichermenge aber in Auflösungen bis WQHD aus. Pluspunkte hingegen erntet die Karte mit guter Raytracing-Performance und Multi-Frame-Generation.

Insgesamt kostet diese Zusammenstellung nur knapp über 1.200 Euro und ist in der Lage, Resident Evil Requiem in WQHD ohne Raytracing und im Maximal-Preset mit gut 100 FPS abzuspielen. Mit Raytracing aktiv sind es immer noch flüssige 60 FPS, die ihr dank Frame Generation noch ein wenig pimpen könnt.

Dieser X3D-Prozessor ist pfeilschnell und erstaunlich günstig

Günstiger und mit schnellerer GPU: AM4-Zusammenstellung für unter 1.200 Euro

Verzichtet ihr auf die modernere Plattform, hat AMD mit dem eigentlich schon abgeschrieben geglaubten Sockel AM4 eine günstige aber trotzdem flotte Alternative mit der Option auf preiswerteren RAM.

Als CPU schlagen wir euch hier den AMD Ryzen 7 5700 vor, der zwar keinen 3D-Cache nutzt, dafür aber mit 8 Kernen den Corecount gegenüber dem Sechskerner Ryzen 5 7500X3D gewinnt. Mainboard und RAM sind deutlich günstiger als bei der AM5-Zusammenstellung und beim Speicher bekommt ihr auch endlich ein DualChannel-Kit aus 2x 8GB DDR4-3600.

Der Preispuffer durch die preiswerteren Basiskomponenten ermöglicht es uns, als GPU eine AMD Radeon RX 9060XT mit satten 16 Gigabyte Grafikspeicher vorzuschlagen. Diese arbeitet in den meisten Spielen schneller als die RTX 5060 und bietet als größten Pluspunkt die doppelte Speichermenge. AMDs FSR4 überzeugt als Upscalingtechnologie übrigens auch immer mehr.

Video starten 15:34 Resident Evil Requiem ist ein absolutes Highlight!

Auch dieses System reicht für mit der AM5-Zusammenstellung vergleichbare FPS-Raten, so dass ihr trotz der betagteren Plattform flüssig spielen könnt. Und auch hier gilt die Anmerkung wegen des CPU-Kühlers: Investiert idealerweise den Aufpreis für einen hochwertigeren Kühler, auch wenn der AMD-Boxed-Kühler gar nicht so schlecht ist.

AM4 ist noch lange nicht am Ende, auch dank schneller und günstiger CPUs wie dieser
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