Scorn im Test: Dagegen sind die »Alien«-Filme wie Kindergeburtstage

»Alien«-Ästhetik, Mega-Rätsel, Schlachthausambiente: Das knüppelharte Scorn wirft euch in eine Albtraumwelt und lässt euch dort allein. Klingt nach Spaß!?

Scorn sieht einzigartig aus - und erregt Übelkeit. Der Test klärt, ob das nur an der fleischigen Optik liegt. Bei uns erfahrt ihr, was das Gameplay taugt. Scorn sieht einzigartig aus - und erregt Übelkeit. Der Test klärt, ob das nur an der fleischigen Optik liegt. Bei uns erfahrt ihr, was das Gameplay taugt.

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Bevor ihr diesen Test lest, solltet ihr euch vorsorglich schon mal ein Antiemetikum einwerfen. Denn in Scorn geht es verdammt ekelig zur Sache. Drin? Gut, dann lasst uns die Zeit bis zur Wirkung nutzen, um mit den falschen Vorstellungen aufzuräumen, die durch die Spielbeschreibungen bei Steam & Co entstanden sein könnten.

Was Scorn nicht ist: Ein Open-World-Spiel mit »lebendiger, atmender Welt«, es sei denn, man versteht darunter größere Einzelgebiete mit Wänden aus wabernden Tentakeln und Innereien. Und auch wenn ihr im Spielverlauf ab und zu Waffen verwendet, ist die Bezeichnung Shooter für das vor acht Jahren (!) angekündigte Scorn unangebracht.

Was Scorn ist: Ein levelbasiertes Horror-Adventure im »Alien«-Stil, mit filmdichter Schauer-Atmosphäre, magenverstimmender Gewalt und fremdartigen Riesenrätseln. Ein Spiel, das euch während eures Versuchs, einen menschgroßen Monster-Parasiten loszuwerden, ganz alleinlässt, ja nicht mal die Steuerung erklärt. Im Gameplay-Video seht ihr den Spielstart:

Video starten 11:09 Der eklige Anfang von Scorn: 11 Minuten Gameplay aus der Testversion

Der Verzicht auf Erklärungen soll quasi das Horror-Erlebnis intensivieren, weshalb Scorn im Übrigen auch Dialoge vor die Tür setzt. Funktioniert das? Unser Tester war jedenfalls Höllenfeuer und Flamme.

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Scorn
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Einzigartiger, kranker Horror mit tollem »Alien«-Stil und innovativen Riesenrätseln, aber zu wenigen Gegnertypen. Nur für sehr starke Mägen.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • ... ihr Ridley Scotts Filmen »Alien« und »Prometheus« zugetan seid.
  • ... ihr gern originelle und komplexe Rätsel löst.
  • ... ihr euch Geschichten von der Umwelt erzählen lassen möchtet statt von NPCs.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • ... ihr einfach nur Monster über den Haufen schießen wollt.
  • ... ihr keinen starken Magen habt (Achtung: Scorn ist echt eklig).
  • ... ihr Dialoge und Tagebucheinträge für unverzichtbar haltet.

Schon der Held ist irgendwie ein Alien

Was bei Scorn wohl als Erstes ins Auge fällt, ist der satanisch anmutende, von H.R. Giger inspirierte Art-Stil. Ihr wisst schon: Der zauselige Typ, der unter anderem den aus Film und Spiel bekannten Killer-Organismus Alien erfand.

Scorn spielt also in einer extrem düsteren, biomechanischen Welt mit Installationen aus organischem Gewebe, Exoskeletten und Steampunk-Technik. Natürlich hausen auch einige abstoßende Monstrositäten darin, aber klären wir erst mal unsere Rolle in dem grausigen Ganzen.

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