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Riesiger Lego-Shitstorm: Der größte Marktplatz für Bausteine wird in 35 Ländern endgültig geschlossen und Fans sind außer sich

Viele Lego-Fans müssen bald auf BrickLink verzichten, der Marktplatz für Teile aller Art verschwindet bald aus diversen Ländern.

Der beliebte Marktplatz für einzelne Lego‑Teile, BrickLink, wird in 35 Ländern dichtgemacht. Der beliebte Marktplatz für einzelne Lego‑Teile, BrickLink, wird in 35 Ländern dichtgemacht.

Die Website BrickLink existiert bereits seit 25 Jahren und ist ein digitaler Marktplatz, auf dem Lego-Fans einzelne Bauteile kaufen und verkaufen können. Die Seite wurde 2019 vom Lego-Konzern gekauft und seither betrieben. 

Die Seite ist nicht nur ein Ort, an dem die Community zusammenkommt, sondern auch eine Plattform, auf der zahlreiche Händler aus vielen Ländern Geld verdienen.

Knappe und kaum sichtbare Ankündigung

Über einen unscheinbaren Beitrag im Forum von BrickLink kündigte Lego am 21. November 2025 an, den Betrieb der Website bereits am 12. Dezember 2025 in 35 Ländern einzustellen. Darunter sind beispielsweise Vietnam, Israel, Brasilien, die Türkei, Ägypten und die Ukraine.

Betroffen sind laut den Statistiken also Zehntausende Nutzer und Hunderte Händler, die innerhalb weniger Wochen den Zugriff auf die Seite verlieren sollten. Deutschland gehört nicht zu den 35 Ländern.

Zur Einordnung: Mit 58.000 registrierten Nutzern steht Vietnam auf Platz 6 der am meisten vertretenen Länder auf BrickLink und bei den Händlern können zum Beispiel aus der Ukraine 226 Personen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen.

Fristverlängerung

In einem weiteren Beitrag vom 2. Dezember 2025 räumt Lego die schlechte Kommunikation ein und entschuldigt sich. Zudem erfolgte die Schließung der Website in den 35 Ländern nun erst am 31. Januar 2026.

Gründe für die Schließung

Eine konkrete Begründung nennt Lego an keiner Stelle. Unter dem Beitrag vom 21. November folgte eine Woche später nur folgender Satz: 

Derzeit verfügen wir nicht über die Ressourcen, um den Marktplatzbetrieb in diesen Gebieten auf dem gleichen Niveau wie überall sonst zu unterstützen. Wir prüfen jedoch kontinuierlich unsere Optionen für den Fall, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren können.

Lego lässt sich also eine Hintertür offen. Es ist also nicht klar, ob es sich um technische, ökonomische oder rechtliche Hintergründe handelt, die zu der Entscheidung geführt haben.

Die Community fühlt sich vor den Kopf gestoßen und ist verärgert. Angefangen bei der schlechten Kommunikation, über die fehlende Begründung bis zu dem Schicksal, das jetzt tausende Lego-Fans und auch viele Händler ereilt.

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