Machen wir es kurz: Diablo 4 befindet sich in der besten Verfassung seit Monaten, aber Vessel of Hatred hat damit nur wenig zu tun.
Der Patch auf Version 2.0 und wohlüberlegtes Feintuning bringen Endgame, Item-Jagd und Spielgefühl auf ein Level, das sich Vielspieler schon vom Hauptspiel erhofft hatten. Beim Blick auf die konkreten Addon-Inhalte verspüren wir aber Ernüchterung:
- Blizzard bringt viele alte Ideen zurück, ohne sie in eine spannende neue Richtung zu schubsen.
- Blizzard erzählt eine anfangs fesselnde Geschichte, die in einem enttäuschenden Ende mit Cliffhanger endet.
- Blizzard fügt eine ungemein spaßige neue Klasse hinzu, die aber die restliche Balance aus den Angeln hebt.
- Blizzard lässt bei der Qualitätssicherung die hohen Standards von einst vermissen.
Vor allem aber merken wir Diablo 4: Vessel of Hatred im Test an, wie das Live-Service-Gerüst des Action-Rollenspiels den Spaßfaktor der 40 Euro teuren Erweiterung sabotiert.
Das Addon fühlt sich wie eine verpasste Chance an, in der Gegenwart zu punkten - für die Aussicht auf eine im wahrsten Sinne des Wortes goldene Zukunft.
Update vom 17. Oktober 2024:
Nach dem Release am 8. Oktober haben wir zusätzliche Zeit in Vesel of Hatred gesteckt und fühlen uns in der Lage, ein Fazit zu Endgame-Inhalten und Balance abzugeben. Daher haben wir den vorläufigen Wertungskasten mit einer finalen Zahl ergänzt und mit Fragezeichen versehene Punkte angepasst. Außerdem wurde der Text auf den folgenden Seiten um neuen Erkenntnisse ergänzt.
Der Test als Momentaufnahme
Auch nach dem (verzögerten) Launch arbeitet Blizzard weiterhin eifrig an Vessel of Hatred. Der vorliegende Test basiert auf Version 2.0.3. Allerdings sind weitere tiefgreifende Änderungen an der Balance angekündigt. Einige übermächtige Charakter-Builds sollen laut Entwickler generft (abgeschwächt) werden, andere Fähigkeiten und Klassen bekommen einen Boost.
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