Ihr habt bei Gaming-Laptops eine klare Preisgrenze: Hier sind meine 5 Empfehlungen, die günstiger sind

In unserer Umfrage zeigt sich, dass Gaming-Laptops zwischen 1.000 und 2.000 Euro gefragt sind. Was könnt ihr in dieser Preisklasse erwarten?

(Quelle: Asus) (Quelle: Asus)

In unserer aktuellen Umfrage »Wie viel gebt ihr für einen Gaming-Laptop aus« kristallisiert sich recht deutlich heraus, dass euer Sweetspot bei Notebooks zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegt. Höchste Zeit, mal zu sehen, was der Markt Brauchbares in dieser Preisklasse hergibt.

Asus ROG Strix G18

Asus ROG Strix G18: Das G18 hatten wir mit RTX 4080 bereits im Test, mit dieser Grafikkarte ist es allerdings nicht für unter 2.000 Euro erhältlich. Für 1.999 Euro bekommt ihr die Version mit RTX 4070, die aber mit den vollen 140 Watt arbeiten darf. Beim Display setzt Asus auf ein 18-Zoll-IPS-Panel (2560 x 1600 Pixel) mit einer maximalen Bildwiederholrate von schnellen 240 Hertz. 

Beim Asus ROG Strix G18 handelt es sich um ein klassisches Desktop-Replacement-Notebook.(Quelle: Asus) Beim Asus ROG Strix G18 handelt es sich um ein klassisches Desktop-Replacement-Notebook.(Quelle: Asus)

Dazu kommt eine schnelle Intel Core i9 14900HX CPU mit insgesamt 24 Kernen. Für flüssiges Arbeiten sorgen 32-GByte-DDR5-5600-Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher fungiert eine 1-TByte-SSD im M.2-Format. Im Test konnte das G18 mit einer guten Kühlung, akzeptabler Lautstärke und einer tollen Tastatur punkten. Die Leistung dürfte mit der RTX 4070 ein gutes Stück hinter der RTX 4080 im getesteten Gerät liegen. Damit einher geht auch der Verlust von 4-GByte-VRAM der bei der RTX 4070 entsprechend bei noch 8 GByte liegt. 

Für einen Preis von aktuell 1.999 Euro bekommt ihr dennoch einen gut verarbeiteten Laptop, mit dem ihr bei aktuellen AAA-Games aber Kompromisse bei den Qualitätseinstellungen eingehen müsst. Das trifft allerdings nicht nur auf das G18, sondern auf alle Laptops mit RTX 4070 zu. 

Lenovo Legion 5

Das Legion 5 weist bei der Ausstattung einige Ähnlichkeiten zum Asus G18 auf. Im Inneren werkeln ebenfalls eine RTX 4070 (140 Watt) und ein Intel-Core-i9-149000HX-Prozessor.

Statt eines 18-Zoll-Displays kommt bei diesem Modell ein 16-Zoll-IPS-Panel (2560 x 1600 Pixel) mit 240 Hertz zum Einsatz. Damit ist das Lenovo Notebook mit einem Gewicht von 2,3 Kilogramm durchaus noch für den mobilen Einsatz interessant. 

(Quelle: Lenovo) (Quelle: Lenovo)

Beim RAM sind leider nur 16-GByte-DDR5-5600 verbaut, eine Aufrüstung ist bei Bedarf aber kein Problem, da der Speicher nicht auf der Hauptplatine verlötet ist. Die 1-TByte-M.2-SSD ist in dieser Preisklasse Standard, für eine Erweiterung steht allerdings noch ein zweiter M.2-Slot bereit. Der Preis liegt bei 1.999 Euro

XMG Core 15

Aus dem Hause XMG gibt es ebenfalls ein interessantes Notebook für deutlich unter 2.000 Euro. Das Core 15 kommt mit einem Alu-Gehäuse, was in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Das Gerät ist mit seinem 15,3-IPS-Display (2560 x 1600 Pixel) mit einer schnellen Bildwiederholfrequenz von 240 Hertz bestückt. 

Ein hochwertiges Gehäuse aus Alus ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. (Quelle: XMG) Ein hochwertiges Gehäuse aus Alus ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. (Quelle: XMG)

Bei der CPU kommt mit dem Ryzen 7 8845HS diesmal ein Modell von AMD zum Zug. Der Prozessor verfügt über 8 Kerne und taktet mit bis zu 5.1 GHz. In Anwendungen, die viele Kerne parallel auslasten , ist der AMD Chip meist ein Stück langsamer als die Intel Modelle mit mehr Kernen. Da in Spielen aber der Prozessor nur in den wenigsten Fällen der Flaschenhals ist, reicht auch der 8845HS für moderne Spiele aus.

Bei der Grafikkarte setzt XMG auf die RTX 4060. Diese ist gewöhnlich noch einmal etwas langsamer als die RTX 4070. Allerdings darf der Grafikchip mit der vollen TGP von 140 Watt rendern. Damit kann die RTX 4060 in vielen Spielen eine RTX 4070 mit niedriger TGP überflügeln. Ansonsten bekommt ihr für aktuell 1.709 Euro 32-GByte-DDR5-5600-RAM und eine 1-TByte-M.2-SSD

Acer Nitro 14

Wenn ihr auf der Suche nach einem etwas kompakteren Laptop seid, mit dem ihr auch unterwegs spielen könnt, ist das Nitro 14 von Acer einen Blick Wert. Der kompakte Laptop besitzt ein mattes 14,5-Zoll-IPS-Display (2560 x 1600) mit 120 Hertz. Wie im schon vorgestellten Core 15 von XMG ist auch beim Acer Laptop ein AMD Ryzen 7 8845HS für die Rechenarbeit zuständig. 

Das Acer Nitro 14 ist ein kompakter Entry-Gamer mit 14-Zoll-Display. (Quelle: Acer) Das Acer Nitro 14 ist ein kompakter Entry-Gamer mit 14-Zoll-Display. (Quelle: Acer)

Für die Grafik ist die bewährte RTX 4060 zuständig. In der hier verbauten Version arbeitet die Grafikkarte allerdings mit einer reduzierten TGP von 100 Watt, was natürlich eine geringere Leistung im Vergleich zum gleichen Grafikchip im XMG Core 15 nach sich zieht. 

Ein weiteres Manko beim Nitro 14 ist der verlötete Arbeitsspeicher, der mit 16 GByte zwar noch ausreichend, aber auch nicht übermäßig üppig bemessen ist. Für einen Preis von 1.099 Euro ist mir das Gerät aber dennoch eine Empfehlung wert.

Alienware m16 R2

Alienware war immer schon etwas teurer als andere Marken. Ob ihr bereits seid, diesen Aufpreis zu bezahlen, liegt natürlich bei euch. Klar ist aber, dass die Gaming-Marke von Dell gute Gaming-Laptops baut, die zudem ein unverkennbares Design haben. 

Das Alienware m16 R2 ist teuer aber dafür auch unverkennbar. (Quelle: Alienware) Das Alienware m16 R2 ist teuer aber dafür auch unverkennbar. (Quelle: Alienware)

Die vermutlich günstigste Version, um Alienware zu bekommen, stellt das m16 R2 dar. Rund 1.766 Euro sind immer noch eine Menge Holz, speziell, wenn man bedenkt, dass nur eine RTX 4060 Grafikkarte eingebaut ist. Die darf immerhin mit der vollen TGP von 140 Watt arbeiten und kann eine RTX 4070 mit geringerer TGP in vielen Spielen hinter sich lassen. 

Als CPU setzt Dell einen Intel Core Ultra 7 155H mit immerhin 14 Kernen ein. Der Prozessor gehört nicht zu den schnellsten Modellen auf dem Markt, aber zum Spielen ist er vollkommen ausreichend. Speziell dann, wenn man ihn in Kombination mit der Grafikkarte bewertet. 

Beim Display ist ein 16-Zoll-IPS (2560 x 1600) mit 240 Hertz integriert. Mit einer angegebenen Helligkeit von lediglich 300cd/​m² eignet sich der Bildschirm nicht für besonders helle Umgebungen oder den Außenbereich. 

Die restliche Ausstattung umfasst 16-GByte-DDR5-5600-RAM und die übliche 1-TByte-M.2-SSD. Der Star des m16 R2 ist dann allerdings nicht wirklich die Hardware sondern das vorzügliche Gehäuse.

Die Verarbeitung ist bei Alienware für gewöhnlich immer auf einem sehr hohen Niveau, dazu kommt dann noch das außergewöhnliche Design, das einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Trotz des vergleichsweise hohen Preises von stolzen 1.766 Euro ist das Alienware m16 R2 eine Empfehlung für Individualisten.

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