Moderne Grafikkarten haben ein Problem, das sich wortwörtlich mit Cent-Beträgen lösen lässt

Wer ordentlich Power im Gaming-Rechner haben will, der braucht einen Prügel von einer Grafikkarte. Da hat allerdings die Schwerkraft ein Wörtchen mitzureden.

Sinnvoller ist es aber, rund 10 bis 30 Euro zu investieren, um dem verbreiteten Grafikkarten-Problem beizukommen. Sinnvoller ist es aber, rund 10 bis 30 Euro zu investieren, um dem verbreiteten Grafikkarten-Problem beizukommen.

Moderne Grafikkarten wiegen je nach Modell gerne einmal jenseits der zwei Kilogramm. In der weiten Welt der Physik gibt es jemanden, der das nicht folgenlos akzeptieren kann und das ist die Schwerkraft. Folglich durften sich Spielerinnen und Spieler vor allem in den vergangenen drei Grafikkarten-Generationen mit einem Problem vertraut machen: dem GPU Sag.

Sinngemäß übersetzt: das Absinken der Grafikkarte. Was damit gemeint ist? Ist die Grafikkarte zu schwer und/oder der PCIe-Anschluss des Mainboards nicht stabil genug, dann sinkt vor allem die rechte, vordere Seite der Grafikkarte nach unten ab.

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Das trübt nicht nur das Gesamtbild des Gaming-Rechners, sondern kann im Zweifelsfall sogar zu Schäden führen. Durch das Absinken wird die PCIe-Verbindung mit dem Mainboard dauerhaft zusätzlich beansprucht.

Zugegebenermaßen ist das Risiko gering, wenn der Rechner die gesamte Zeit nur an einem Platz steht und in Ruhe gelassen wird. Aber vor allem wer häufig am offenen System herumdoktert, ohne die Karte zu entfernen, oder den Rechner bewegt, sollte etwas gegen den unschönen Sag tun.

Der Kampf gegen den GPU Sag kostet kein Vermögen

Die professionellste Lösung dagegen ist der Kauf einer speziell dafür angefertigten Stütze. Die gibt es selbst in ausgefallenen Designs von namhaften Herstellern bereits für unter 30 Euro, in simpleren Designs für nicht mal einen Zehner.

Wer mag, kann dem Absinken aber auch kreativer beikommen und nutzt dafür etwa Action-Figuren, Klemmbausteine oder hoffentlich temporäre Lösungen wie Klopapierrollen oder einen Notizzettelblock.

Eine weitere temporäre Lösung, die jüngst auf Reddit für Aufmerksamkeit sorgte: ein einzelner Stapel Cent-Münzen zum Stützen der Grafikkarte:

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Nutzer xstorrrm, von dem der Beitrag stammt, gibt dabei selbst an, dass der Stapel lediglich dafür gedacht ist, die Zeit bis zum Eintreffen einer Stütze zu überbrücken.

Unter dem Beitrag teilen weitere Nutzer ihre eigenen Kreationen, mit denen sie der leidigen Schwerkraft entgegenwirken: ein 80-mm-Lüfter, ein Programmier-Sachbuch.

Außerdem hat sich die Community die Mühe gemacht, den Kaufpreis der provisorischen Stütze zu errechnen. 6,60 Euro sollen unter der Karte liegen – die günstigsten Angebote für Stützen bei Amazon bekommt man für weniger. Das Problem hätte man aber natürlich auch mit kleineren Münzwerten und damit nochmal deutlich günstiger lösen können.

Eine Sorge äußert jedoch Nutzer BetterPySoonTm: Leitendes Material in einem laufenden Rechner ist für ihn zurecht ein unnötiger Risikofaktor, vor allem bei so vielen alternativen Lösungsmöglichkeiten. Glücklicherweise ist auch dafür schnell eine themengetreue Lösung gefunden. Stattdessen kann man wie Proof_Stretch_1297 nämlich auch einfach eine aufgestellte Kreditkarte verwenden.

Wie ist das bei euch? Leidet euer Gaming-Rechner unter GPU Sag? Lebt ihr mit dem Risiko, verwendet ihr eine typische Grafikkarten-Stütze oder habt ihr selbst eine kreative Lösung gefunden, das Problem zu beheben? Teilt eure Ansätze und Ideen gerne in den Kommentaren mit der Community.

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