Es gibt Dinge, die sind schwer zu beschreiben und nur dann wirklich zu erfassen, wenn man sie selbst ausprobiert. Dazu zählt meinem Eindruck nach auch das Tippgefühl einer Tastatur.
Sollte das jetzt sehr langweilig für euch klingen, habe ich eine dringende Bitte: Lest weiter, denn ihr könntet nicht weniger als das beste PC-Upgrade überhaupt verpassen!
Zugegeben, ich verbringe durch meine Arbeit als Redakteur überdurchschnittlich viel Zeit mit dem Schreiben per Tastatur. Insofern ist mir das Tippgefühl besonders wichtig.
Dennoch bin ich überzeugt davon, dass viele von euch einen richtig guten, knackigen, präzisen, satten und damit haptisch sehr befriedigenden Tastenanschlag genau so lieben werden wie ich.
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Welche Tastatur ich nutze
Ich verwende seit etwa zwei Jahren die Glorious GMMK Pro. Allerdings verwende ich dabei keine der von Glorious angebotenen Schalter unter den Tastenkappen, die zu einem großen Teil für das Tippgefühl verantwortlich sind, sondern die MX Ergo Clear von Cherry.
Sie geben besonders gut fühlbares Feedback beim Tippen, ohne ein zusätzliches Klick-Geräusch zu erzeugen und sind dabei relativ leichtgängig. Für mich eine perfekte Kombination, die ich heute noch genauso liebe wie am ersten Tag.
Doch es sind nicht nur die Schalter, die es mir so angetan haben. Auch das massive Aluminiumgehäuse mit seinem wuchtigen Gewicht, die tadellose Verarbeitung und die sehr gute RGB-Beleuchtung der GMMK Pro rufen Glücksgefühle in mir hervor.
In Kombination mit den von mir selbst separat gekauften Tastenkappen im halbtransparenten Pudding
-Stil ergibt das ein Gesamtpaket, das mir seit zwei Jahren immer wieder aufs Neue sehr viel Freude bereitet.
Das ist wirklich keine Übertreibung: Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht erneut über mein geliebtes Custom-Keyboard und den herrlichen Tastenanschlag genau nach meinem Geschmack freue.
Ihr müsst euer eigenes Glück finden, aber es lohnt sich!
Der letzte Punkt ist dabei ganz entscheidend, also das nach meinem Geschmack
. Aber seid euch bewusst, dass er Fluch und Segen zugleich sein kann.
- Einerseits liebe ich es, wie stark man das Tippgefühl von Tastaturen über verschiedenste Wege individualisieren kann – und das Austauschen der Schalter ist da nur die Spitze des Eisbergs, wie in unserem Vergleich zwischen Custom und Prebuilds nachlesen könnt.
- Andererseits heißt das aber auch, dass es sowohl Zeit als auch einiges an Geld kosten kann, seine ganz persönliche Traumtastatur zu finden.
Zur groben Einordnung nenne ich euch die Kosten, die der Kauf einer Tastatur exakt wie meiner inklusive separatem Zubehör (Cherry-Schalter und Pudding-Tastenkappen) vor zwei Jahren verursacht hat: über 600 Euro.
Wer das hochwertige Gefühl wie bei einer Custom-Tastatur ohne Frickelei will, findet gleichzeitig immer mehr Angebote bekannter Hersteller wie etwa die Azoth-Modelle von Asus.
So oder so gilt: Es lohnt sich meiner Erfahrung nach immens, Zeit in die Suche nach der eigenen Traumtastatur zu stecken und ich bin heilfroh, dass ich vor zwei endlich diesen Schritt gegangen bin!
Tippt ihr eigentlich auch auf deiner Custom-Tastatur? Und wenn ja, für welche Kombinationen habt ihr euch entscheiden? Schreibt eure Builds gerne in die Kommentare.

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