Apple soll den HomePod mit Display und zwei weitere Geräte am 13. Oktober vorstellen

Das neue Apple TV 4K, der HomePod mini 2 und ein völlig neuer HomePod mit Display sollen am 13. Oktober erscheinen – mit Siri AI im Mittelpunkt.

Apple plant neue Smart-Home-Geräte, die in wenigen Tagen angekündigt werden sollen. (Bildquelle: James Yarema, Unsplash.com) Apple plant neue Smart-Home-Geräte, die in wenigen Tagen angekündigt werden sollen. (Bildquelle: James Yarema, Unsplash.com)

Apple hat seine Heimprodukte jahrelang vernachlässigt. Der HomePod mini wurde vor sechs Jahren vorgestellt, der größere HomePod war eine Neuauflage des Modells von 2018. Das Apple TV 4K ist seit 2022 unverändert geblieben.

Hinzu kommen etliche Gerüchte über einen HomePod mit Bildschirm, auch »HomePad« genannt. Nun stehen wir endlich kurz davor, all das zu erfahren.

Laut Mark Gurmans neuestem Bericht plant Apple, am Dienstag, den 13. Oktober, folgende Geräte anzukündigen:

  • Das neue Apple TV 4K
  • Der HomePod mini 2
  • Und sein erstes Heimgerät mit Bildschirm: der »Homepad«.

Demnach wird Siri AI im Mittelpunkt stehen. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten und Mark Gurman Recht haben, stünden wir kurz vor einer der am meisten erwarteten Produktaktualisierungen seitens Apple.

Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Applesfera und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.

Drei neue Produkte am Dienstag, 13. Oktober

Der Bericht erwähnt, dass am Dienstag, dem 13. Oktober, drei Produkte vorgestellt werden. Die Präsentation erfolgt laut Mark Gurman voraussichtlich per Pressemitteilung und eventuell einem Präsentationsvideo, jedoch nicht im Rahmen einer Live-Veranstaltung.

Es wird nicht angegeben, ob die Produkte am selben Tag erhältlich sein werden, wann sie in den Apple Stores oder bei Vorbestellern eintreffen. Man sollte bedenken, dass das iPhone Duo ab Freitag, dem 16. Oktober, vorbestellbar ist und ab Freitag, dem 23. Oktober, im Handel erhältlich sein wird.

Die neuen HomePod mini kommen offenbar in neuen Farben. (Bildquelle: MacRumors) Die neuen HomePod mini kommen offenbar in neuen Farben. (Bildquelle: MacRumors)

Mark Gurman vermutet, dass die drei Produkte dazu dienen, Siri AI zu präsentieren, und dass dies die Verzögerung erklären würde, da alle drei ursprünglich für 2024 geplant waren.

Ob Siri AI auf den neuen Geräten in Europa im vollen Umfang verfügbar sein wird, ist noch unklar.

Video starten 8:07 Der Apple TV 4K kann viel mehr: Neun (Einsteiger-)Tipps, die jeder kennen sollte

Ein quadratischer, sechs Zoll großer Bildschirm mit einem vom iMac G4 inspirierten Design

Das spannendste Gerät ist der Smart-Home-Hub mit Bildschirm, der im Bericht unter dem Codenamen J490 auftaucht. Der offizielle Name ist noch nicht bestätigt, doch inzwischen sind viele weitere Details zu Design und Funktionalität bekannt.

Laut Mark Gurman wird er über einen quadratischen Bildschirm von etwa sechs Zoll verfügen, mit einer FaceTime-Kamera an der Vorderseite sowie in den Standfuß integrierten Mikrofonen und Lautsprechern. Das Design erinnert an den berühmten iMac G4 aus dem Jahr 2002.

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Sollten die Gerüchte stimmen, verfügt der »HomePad« über folgende Eigenschaften:

  • Der Bildschirm wird auf einem runden, halbkugelförmigen Sockel montiert und über einen Metallarm befestigt. Er lässt sich nach vorne und hinten neigen.
  • Der Homepad wird in zwei Ausführungen angeboten: eine zum Aufstellen auf einem Tisch und eine zum Aufhängen an der Wand.
  • Die Tischversion wird ein graues Aluminiumgehäuse und einen USB-C-Anschluss zur Stromversorgung besitzen. Sie wird weder einen Akku noch Lautstärkeregler oder einen Ein-/Ausschalter haben.
  • Die wandmontierbare Version mit dem Codenamen J491 wird über einen dünneren, quadratischen Standfuß unter dem Bildschirm verfügen, in dem die Lautsprecher und Mikrofone untergebracht sind. Auch sie soll über USB-C mit Strom versorgt werden.
  • Das Gerät soll eine zentrale Rolle in der Küche spielen. Es könnte dort Videos abspielen und per Sprachbefehl nach Rezepten suchen.
  • Der Homepad soll erkennen, wer spricht oder sich ihm nähert, und dann für jede Person eigene Inhalte und Antworten anzeigen. Für Besucher ist ein Gastmodus geplant, der persönliche Informationen ausblendet.
  • Die Erkennung kann per Stimme oder Gesicht erfolgen. Das Gesichtserkennungssystem ist weniger genau als Face ID, und das iPhone kann bei Bedarf als zusätzliche Authentifizierungsmethode verwendet werden.

Die Benutzeroberfläche vereint wohl Elemente der Apple Watch, des Apple TV und des iPad. Siri behält den von anderen Geräten bekannten dunklen Look bei, und es wird Widgets im iPhone-Stil geben. Zusätzlich stehen Hintergrundbilder zur Verfügung, und Apps sowie Widgets lassen sich durch langes Drücken neu anordnen.

Die Benutzeroberfläche soll sich stark auf Fotos und Uhren konzentrieren, ähnlich dem neuen Schlafmodus des iPhones. Eine der Uhren erinnert im Design an eine Lavalampe: Die Stunde wird digital angezeigt, die Minuten darunter. Vom Uhren- oder Fotobildschirm aus können Nutzer durch Wischen nach oben den App-Launcher öffnen.

Das Gerät wird wohl zudem Apps wie Kalender, Nachrichten, Fotos, FaceTime, Notizen, Erinnerungen, Musik und Podcasts enthalten. Der Startbildschirm wird Apps mit einem Design ähnlich der Apple Watch enthalten, die nach dem Öffnen jedoch iPad-ähnliche Benutzeroberflächen mit mehreren Bereichen anzeigen.

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Was Apple für später aufhebt

Der Bericht geht auch auf die Zukunft ein. Der größere HomePod wird später aktualisiert, und Apple arbeitet weiterhin an einer Datenschutz-orientierten Sicherheitskamera. Abgerundet wird die Liste durch eine High-End-Version des Hubs mit einem 9-Zoll-Bildschirm, der an einem um 360 Grad drehbaren Roboterarm befestigt sein soll.

Damit steht eine zweite Welle von Heimprodukten in den Startlöchern, für die es bisher noch keine konkreten Termine gibt.

Bis dahin richtet sich der Blick auf den 13. Oktober. Vor allem die Präsentation des neuen Hubs, sein endgültiger Name und seine Preisgestaltung im Smart-Home-Markt werden spannend.


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